Orion ("Himmelsjäger")
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Eines der schönsten und prägnantesten Sternbilder - nicht nur des Winterhimmels. Als Messier-Objekt enthält es den Reflexionsnebel M 42, ein riesiges Sternentstehungsgebiet.
Aufgangszeit: Anfang Dezember ca. 20 Uhr (MEZ)
Anfang Jänner ca. 18 Uhr (MEZ)
Objekte:
freisichtig:
| Beteigeuze | alph Ori; Helligkeit 0,5 mag; aus dem Arabischen: Bed Elgueze - Achsel; Entfernung ca. 310 Lichtjahre; ca. 1000-facher Sonnendurchmesser; |
| Bellatrix | gam Ori; Helligkeit 1,64 mag; weibliche Kämpferin - Amazonenstern; Entfernung ca. 360 Lj; |
| Rigel | bet Ori; Helligkeit 0,12 mag; aus dem Arabischen: Rigel Algeuze - linkes Bein; Dopelstern (Fernrohr) |
| M 42 | diffuser Nebel; könnte als "mittlerer Schwertstern" gedeutet werden |
ab 20cm-Reflektor:
| Pferdekopfnebel | unter besten Bedingungen kann bereits in einem 20cm-Spiegelteleskop der Pferdekopfnebel in der Nähe des linken Gürtelsternes gesehen werden (was mir ohne Mondlicht und bei -15°C gelungen ist). |
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Bild 1 (Bezeichnungen hier einblenden) |
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Bild 2 (rötliche Gasnebel; r. u. 2 Flug- |
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Jupiter, Neptun und Merkur kamen auf ihrem Wege an der Hütte des alten Hyrieus eines kleinen Bauern vorbei. Dieser lud sie, da es schon abends war, zum Bleiben ein. Unwissend, wen er vor sich hatte, gab er Neptun den ersten Becher Wein, der dann den zweiten Becher für Jupiter verlangte. Nun erkannte Hyrieus seine Gäste und opferte seinen Stier, mit dem er seinen Acker pflügte. Als Dank für die Bewirtung hatte Hyreius einen Wunsch frei. Ihm war vor langer, langer Zeit seine Jugendliebe gestorben, der er versprochen hatte, nur sie zur Gattin zu nehmen - und es bis zu diesem Tag gehalten hatte. Und sein Wunsch war es nun, Vater zu sein. Die drei Götter traten an die Haut des geopferten Stieres, urinierten darauf und bedeckten sie anschließend mit feuchter Erde. Nach zehn Monaten entstand daraus das Kind Urion - das U wurde im Laufe der Zeit zum O. Delia (Beiname der Artemis, Göttin der Jagd) nahm ihn sich später als Begleiter.